Uraufführung

Ort

KABELWERK, Oswaldgasse 35A 1120 Wien

Termine

Premiere: 23.01.2026
Weitere Termine: 24., 25., 28., 29., 30. und 31.01. sowie 03., 04., und 06.02.2026
Beginn: jeweils um 19:30 Uhr

ESKALATIONSMASCHINEN

Eine Sprachoper
von Bernd Liepold-Mosser mit Musik von Clara Luzia
Eine Produktion von FLYING OPERA In Koproduktion mit Theater am Werk

Eskalation ist die ultimative sprachliche Praxis der neuen extremen Rechten. Ihr Ziel ist die größtmögliche Emotionalisierung auf dem schnellstmöglichen Weg. Damit wirken polarisierende Narrative mit hohem Erfolg und maximaler Click-Rate in den sozialen Medien, um jenseits von Fakten und Argumenten die Ressentiments der Menschen zu schüren.

Unter dem Unschuldsmantel der freien Meinungsäußerung entfachen sie Shit-Storms der Erregung und treten Lawinen von Vorurteil und Verachtung los. Mit der Aufmerksamkeitsökonomie der Algorithmen halten sie ihre „Radikalisierungsmaschinen“ (Julia Ebner) am Laufen. Doch der Erfolg gibt ihnen Unrecht. Das Projekt dekonstruiert die rhetorischen Strategien der rechtsextremen Politiken mit den Mitteln der sprachmusikalischen Performance, um sie in all ihrer abgründigen Gefährlichkeit dem Spott preiszugeben.

Eine Sprachoper von
Bernd Liepold-Mosser mit Musik von Clara Luzia

Eine Produktion von FLYING OPERA In Koproduktion mit Theater am Werk

Text & Inszenierung: Bernd Liepold-Mosser
Live-Musik: Clara Luzia
In deutscher Sprache
Mit: Isabella Händler, Suse Lichtenberger, Lisa Schrammel

Am 31.01. findet im Rahmen der Produktion Eskalationsmaschinen ein Dialog am Werk statt.

Beginn um 17:30 Uhr, Eintritt frei.